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„Heute Orte schaffen für die Begegnungen von Morgen“

So sagte es NRW Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung Ina Scharrenbach heute bei der Übergabe eines Landesförderbescheids an die Stadt Jüchen. Die Förderung „Heimatzeugnis“, mit der das Land NRW die Verbindung von Menschen unterstützt, wird die Stadt für die Sanierung der Außenterrasse der Schmöldervilla in Hochneukirch einsetzen.

Die Villa Schmölder war das erste Wohnhaus der Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss, heute leben dort 18 Menschen mit Behinderung im Gemeinschaftlichen Wohnen. Das Wohnhaus liegt inmitten des städtischen Schmölderparks in Jüchen Hochneukirch, in dem Kultur-, Sport- und Musikveranstaltungen stattfinden. Diese Feste sind auch für die Klienten des Wohnhauses echte Highlights. „Viele genießen den Trubel und sind mittendrin“, berichtet Marion Schneider, Leiterin des Wohnhauses Hochneukirch. Sie weiß: „Die Bewohner blühen auf, wenn etwas los ist – und es sind wahre Eisbrecher bei Festen – die ersten, die anfangen zu tanzen“, sagt sie.

Für die dringend notwendige Sanierung der Natursteinterrasse, die oft als Bühne für Auftritte und Bands genutzt wird, hat die Stadt Jüchen heute den Landesförderungsbescheid von Ministerin Ina Scharrenbach erhalten. Sie vertritt eine schöne Idee: „Heimat wird vor Ort gestaltet. Die Hintergründe und Ziele dieses Projektes hier sind ein Heimatzeugnis wert.“ So wird die Stadt Jüchen mit den Fördergeldern aus dem NRW-Programm „Heimatzeugnis“ bis zum Herbst 2020 die Terrasse sanieren, einen Sonnenschutz integrieren sowie einen Stromanschluss legen.

Weiteren tollen Veranstaltungen, zum Beispiel im Rahmen des NEW-Musiksommers oder dem Familienfest des Heimatvereins, steht also nichts mehr im Wege...wenn auch aufgrund der Corona-Zeit voraussichtlich erst ab 2021.