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Studenten aus Uganda besuchen das Wohnhaus in Gustorf

Für die jungen Studenten aus Uganda war es ein Aha-Erlebnis. Der Besuch im Wohnhaus Gustorf der Leben und Wohnen hat ihnen vor Augen geführt, was in Deutschland für Menschen mit geistiger Behinderung getan wird. „Wir haben hier ja einen sehr personenzentrierten Ansatz, Wünsche unserer Klienten werden ernst genommen und vor allem geht es sehr viel um Hilfe zur Selbsthilfe und nicht bloß um Versorgung“, sagt Wohnhausleiter Roland Struzyna. „Die Studenten aus Kabale haben mir erzählt, dass es in Uganda selbst keine organisierte Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gibt, die Arbeit mit den Menschen wird dort - wenn überhaupt - von westlichen Hilfsorganisationen geleistet.“ Umso interessanter war es für die Studenten, sich während des Besuchs einen Eindruck von dem Wohnhausalltag zu machen. "Ich habe in Gustorf sehr viel Neues erfahren. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass diese Eindrücke dazu beitragen können, den Menschen mit Behinderung in meiner Heimatstadt zu helfen. Ich finde solche Einrichtungen wirklich toll und wünsche mir, dass es so etwas auch irgendwann bei uns geben wird", sagt eine Studentin nach dem Nachmittag im Wohnhaus. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der deutsch-afrikanischen Jugendinitiative durch Fördermittel des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der evangelischen Kirche im Rheinland.


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